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Das Aussterben der deutschen Dialekte

Es steht schlecht um die Dialekte in Deutschland. 100 Jahre Radio und Fernsehen haben in vielen Gegenden ausgelöscht, was seit 1200 Jahren existierte. In seinem artikel, der nur für abonnenten lesbar ist (tagespass 2€), schreibt Matthias Heine, welche gegenden dem trend zur auslöschung der mundarten trotzen, wo das tal der hochdeutschlosen liegt und warum vieles, was wir heute für „dialekt“ halten, gar keiner ist.

https://www.welt.de/kultur/article170665604/Das-Aussterben-der-deutschen-Dialekte.html

17.11.2017
Welt+

Auswandererdialekte: Spuren der Migration

Freitag, 27. Oktober 2017, 9:02 Uh Schweizerdeutsch gibt es auch in Übersee. Migrantinnen und Migranten hatten ihre Sprache aus der alten Heimat mitgebracht. Heute aber steht es schlecht um die meisten Auswandererdialekte. Sie sind vom Aussterben bedroht. Wer meint, Deutsch als Muttersprache spreche man nur in Zentraleuropa, täuscht sich gewaltig. Aufgrund von Migrationsbewegungen in den letzten knapp tausend Jahren gibt es heute deutsche Sprachinseln auf fast allen Kontinenten. So existieren heute deutsche Auswandererdialekte etwa in den USA, in Mexiko, Namibia, Papua-Neuguinea und in der Ukraine. Diese Sprachinseln unterscheiden sich aber in ihrer Entstehungsgeschichte und in ihrer aktuellen Situation stark. Sie bildeten sich aufgrund von Auswanderung, Umsiedlung oder kolonialer Eroberung. Während in Namibia eine standarddeutsche Tageszeitung erscheint, leben die Schweizer Auswandererdialekte in den USA fast nur noch in den abgeschiedenen Täufergemeinschaften der Amischen weiter. Kontext besucht Amische in Berne, Indiana, spricht mit einer Schweizerin, die in der deutschen Auswanderersiedlung Schabo in der Sowjetunion aufgewachsen ist, und stellt die neue Auflage des Variantenwörterbuchs des Deutschen vor, welches neu auch rumänien-, mennoniten- und namibiadeutsche Ausdrücke berücksichtigt. Ausserdem ordnet die Linguistin Anita Auer von der Universität Lausanne die Beiträge sprachwissenschaftlich ein. Sie arbeitet derzeit an einem Projekt zu Schweizer Sprachinseln in Nordamerika.

https://www.srf.ch/sendungen/kontext/auswandererdialekte-spuren-der-migration

28.10.2017
srf/Radio_Kontext

Sprachverwirrung als Tugend

it unseren Mundarten erzeugen wir in der Schweiz schon in der nächsten Stadt Stirnrunzeln, und unsere Schriftsprache, so empfinden manche, müssen wir als Fremdsprache lernen. Während wir uns mit Kohäsionsmilliarden von Französischvokabeln kasteien, wird unser Wortschatz von Anglizismen perforiert. Den Rest geben uns die Idiome der Immigranten, deren sonore Reibelaute den Strassensprech prägen. Die babylonische Sprachverwirrung hat uns Deutschschweizer hart getroffen. Dass man dieses Babylon nicht nur beklagen, sondern auch begrüssen, ja umarmen kann, demonstriert das Autoren- und Musikerkollektiv «Bern ist überall», und in exemplarischer Weise ihr Mitglied Ariane von Graffenried.

https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/34-the-MEILENSTEINE-GEDICHTE-master-p871931.html?uid=b6b06972-74c7-4e8e-bcd9-8cee65a7c86f&Edition=SaW_SZG

22.10.2017
Schweiz am Wochenende

Auf ein Wort: Was hat ordeli mit Ordnung zu tun?

Das Adjektiv ordentlich beziehungsweise ordeli, ord(e)lig wurde von einem Substantiv abgeleitet, dem Orden, der sich später in eine kirchliche Nische zurückgezogen hat. Althochdeutsch ordina ist eine Entlehnung von lateinisch ordo,ordinis. Seine Grundbedeutung ‹Reihe, Ordnung› erweiterte sich auf ...

https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/AUFEINWORT-bigler-p871952.html?uid=e31f612f-faa4-439a-8967-23e4408ebaaa&Edition=SaW_SZG

21.10.2017
«Schweiz am Wochenende»

Stimmenvielfalt am ersten «Mundartfestival Arosa Lenzerheide»

Züri West und Liricas Analas, Pedro Lenz und Renato Kaiser, Gülsha Adilji und Christian Schmid. Das Programm des ersten Mundartfestivals, das die Tourismusregion Arosa-Lenzerheide organisiert und der Autor und Kabarettist Bänz Friedli künstlerisch leitet, war ein Feuerwerk an Mundartperformances. Beliebtheit und Unbeliebtheit von Dialekten - ein ewiges Thema Eröffnet wurde der viertägige Anlass in Chur mit einem Podiumsgespräch zum Thema «Warum ist Züritüütsch so verhasst und Bündner Dialekt so uu khoga sympathisch?». Breite Palette an Veranstaltungen Von Freitag bis Sonntag fanden in Arosa und Lenzerheide Auftritte, Lesungen, Konzerte und Diskussionen statt von ganz unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern. Vom romanischen Rap der Liricas Analas zu den Ruedertaler Dorfgeschichten des Autors und Dichters Andreas Neeser, von Pedro Lenz zu Christian Schmid, die beide ihre neuen Bücher präsentierten, von Renato Kaiser zu Gülsha Adilji, beides Bühnentiere aus der Ostschweiz mit Spoken-Word-Programmen, und von Walter Lietha, dem Urgestein der Bündner Liedermacher, zu Trummer & Nadja Stoller, zwei feinsinnigen jungen Sängern mit ihren Vertonungen der Frutigtahler Dichterin Maria Lauber. Aus dem Prättigau stellte Maria Kobald-Walli erste Müsterchen aus ihrer immensen Sammlung von Prättigauer Texten vor. Eine Auswahl dieses reichen Kulturschaffens ist in dieser Schnabelweid zu hören. Im «Briefkasten» erklärt Markus Gasser den Flurnamen «Dägenauer» und beantwortet die Frage, ob man im Dialekt «schön hämers» oder «schön hämmers» schreiben soll. Ausserdem wird der Familienname «Knubel» erläutert.

https://www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/stimmenvielfalt-am-ersten-mundartfestival-arosa-lenzerheide

19.10.2017
Radio srf, Schnabelweid

Der wahre Bündner Dialekt

Hierin besteht kein Zweifel: Der Bündner Dialekt ist schweizweit einer der Beliebtesten. Doch Graubünden ist gross, in den Tälern entwickelten sich verschiedene Ausprägungen und die Walserdialekte werden von Auswärtigen gar oft dem Wallis zugeschrieben – wo sie ja vor Jahrhunderten auch herkamen. Welcher der regional-/lokalen deutschsprachigen Dialekte im Ferienland Graubünden ist nun aber wirklich der Favorit als wahrer Bündnerdialekt?

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2017-10-13/der-wahre-buendner-dialekt

14.10.2017
Südostschweiz

Kostprobe vom 1. Schweizer Mundartfestival

Mit einer Podiumsdiskussion in Chur begann am Abend des 12. Oktobers das 1. Schweizer Mundartfestival Arosa Lenzerheide. Es setzt sich nun in Arosa und Lenzerheide fort bis Sonntag, 15. Oktober Der künstlerische Leiter, Bänz Friedli, erläutert die Idee hinter dem attraktiven Kulturfestival. Autor Andreas Neeser, der mit seiner Lesung am Freitag in Arosa eröffnete, freut sich über das neuartige Mundartkultur-Vernetzungsfestival.

https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/2017-10-13/kostprobe-vom-ersten-mundartfestival

13.10.2017
Südostschweiz

Auf ein Wort: Gleise waren einst bloss Wagenspuren

Niklaus Bigler – früherer Redaktor beim Schweizerdeutschen Wörterbuch Idiotikon – schreibt in der Rubrik «Auf ein Wort» regelmässig über Mundartausdrücke, ihre Entstehung und Bedeutung. Diesmal geht es um Glöis/Gleis.

https://epaper-service.azmedien.ch/Nachrichten/AUFEINWORT-bigler-p867519.html?uid=0fff8194-797b-4266-bd1f-d0f798ae0af4&Edition=SaW_SZG

07.10.2017
Schweiz am Wochenende

Ist Jaundeutsch die fünfte Schweizer Landessprache?

Der Jauner Dialekt ist einzigartig. Weil das Dorf Jaun sehr isoliert liegt, konnte sich dort eine ganz eigene Mundart entwickeln. Nun ist sie vom Aussterben bedroht. Als Nicht-Jauner ist Jùutütsch, wie die Mundart von den Einheimischen genannt wird, nicht immer leicht zu verstehen. Worte wie «Mùusa» für Puppe oder «Chachtelbòòch» für Küchenschrank klingen in Deutschschweizer Ohren fremd. Jaun ist die höchstgelegene Gemeinde des Kantons Freiburg und auch der einzige Ort im Bezirk Greyerz, in dem Deutsch gesprochen wird. Im Jaundeutschen sind mehr Sprachelemente aus dem Althochdeutschen erhalten geblieben als in anderen Schweizer Mundarten. Ist Jaun also eine eigenständige Sprache? Müsste man die Zahl der Schweizer Landessprachen auf fünf korrigieren? Für die Videoreihe «26» hat Michelle Feer nicht nur mit Menschen im Dorf gesprochen, sondern auch den Autor des ersten Jaundeutsch-Wörterbuchs, Leo Buchs, getroffen.

https://www.nzz.ch/schweiz/ist-jaundeutsch-die-5-schweizer-landessprache-ld.1320116?mktcid=nled&mktcval=106_2017-10-5

05.10.2017
NZZ

Mundart ist mehr als Sprache des Herzens

Die Schweizer Mundartkultur boomt. Man kann mit ihr die grosse Welt deuten - aber leider auch weltfremde Heimattümelei schaffen. Am schönsten ist jene Mundart, die mit der Zeit geht. Von Bänz Friedli

https://nzzas.nzz.ch/kultur/mehr-respekt-bitte-mundart-schweiz-baenz-friedli-ld.1319271

30.09.2017
NZZ am Sonntag

Aues was Rächt isch

«Mundart»-Kolumnistin Renata Burckhardt über Richtig und Falsch.

http://www.derbund.ch/kultur/aues-was-raecht-isch/story/30788820

29.09.2017
Der Bund

Verliert die Schweiz ihre Dialektvielfalt? Eine Analyse.

Dialekte wandeln sich. Begriffe der einen Region verdrängen in anderen Landstrichen typische Wörter. Ein Blick in die Forschung zeigt, wo sich Unterschiede halten und wo sie verschwinden.

https://www.nzz.ch/schweiz/verliert-die-schweiz-ihre-dialektvielfalt-eine-analyse-ld.1317461

21.09.2017
NZZ.ch

Sprechen Sie Mundart?

User-Diskussion: Sprache ist Teil der eigenen Identität. Sind Sie mit einem Dialekt aufgewachsen und verwenden diesen noch im Alltag?

http://derstandard.at/2000064131465/Sprechen-Sie-Mundart

20.09.2017
derStandard.at

«Die Hobbyrocker sind zurück»

Stefan Künzli analysiert das Potenzial von Schweizer Mundartrock in Zeiten des Streamings und kommt zum Schluss: «Polos Geschäftsmodell ist tot». Dieses funktionierte dank den zwei Standbeinen Live-Auftritte und Tonträgermarkt. Doch ohne Letzteren sei der Deutschschweizer Markt zu klein, um vom Mundartrock leben zu können. Was für Polo Hofer, Züri West, Stiller Has, Patent Ochsner und Sina noch möglich war – von der Musik allein zu leben – ist laut Künzli inzwischen kaum noch möglich. Er rechnet damit, dass sich die Schweizer Mundartmusik nach Polo Hofers Tod wieder zu einer Szene von Hobbymusikern entwickelt,

https://epaper-service.azmedien.ch/?issueid=24480&pageno=49#

29.07.2017
«Schweiz am Wochenende»

Einstein: Wie wichtig sind uns Dialekte?

Unterschiedliche Bezeichnungen für Alltagsdinge wie den Anschnitt des Brotes, das Kerngehäuse eines Apfels oder den Löwenzahn in den verschiedenen (Sprach-)Regionen der Deutschschweiz faszinieren immer wieder und bieten engagierten Diskussionsstoff. Unterschiedlich sympathische Rollen werden etwa in der Werbung oder in verschiedenen Medien messbar oft je bestimmten Dialekten zugewiesen. Sympatieträger sprechen oft Berndeutsch. Die Ostschweizer haben es schwieriger. Warum ist ihre Mundart weniger beliebt? Und gilt das auch bei Fremdsprachigen? Wie verändert sich der Dialekt innerhalb eines Lebens, innerhalb der Familie? Welchen Stellenwert hat er bei uns?

https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/bitschgi-groeibschi-gueuerbsi-wie-wichtig-sind-uns-dialekte?id=0b18b65c-cd6f-4db3-ae1e-28939b9fe559

11.07.2017
srf; einstein

Gägäwärt 2017 - Die Nacht der Mundartisten

Alle Jahre wieder findet während der Solothurner Literaturtage auch die Mundartnacht «Gägäwärt» in der Kulturfabrik Kofmehl statt. Slam Poeten, Wortkünstlerinnen und Musik-Kabarettisten sorgen für ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm. Die Schnabelweid präsentiert vier Leckerbissen der 15. Ausgabe.

https://www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/gaegaewaert-2017-die-nacht-der-mundartisten

08.06.2017
Radio srf, Schnabelweid

Tell in Jeans

Musiker wie Trauffer pflegen mit volkstümlichem Pop Heimatgefühle. Bands wie Lo & Leduc, Papst & Abstinenzler oder Jeans For Jesus schlagen im Mundart-Pop andere Töne an.

https://www.nzz.ch/feuilleton/neuer-mundart-rock-tell-in-jeans-ld.1295775?mktcid=nled&mktcval=107_2017-5-22

23.05.2017
NZZ

Quiz: Die schwierigsten Dialektwörter Österreichs

Sind Sie ein Meister der Dialekte? Aus jedem der neun Bundesländer suchten wir die schwierigste Frage aus und fügten sie alle zu einem Österreich-Quiz zusammen. - derstandard.at/2000055317799/Quiz-Die-schwierigsten-Dialektwoerter-Oesterreichs

http://derstandard.at/2000055317799/Quiz-Die-schwierigsten-Dialektwoerter-Oesterreichs

07.04.2017
derstandard.at

«Verstehen Sie Zürichdeutsch?»

NZZ-Quiz: Verstehen Sie Zürichdeutsch? von Urs Bühler Wer in dieser Stadt wohnt, versteht mit Vorteil zumindest ein paar Brocken Zürichdeutsch oder eben Züritüütsch. Prüfen Sie in unserem Quiz Ihre Dialekt-Kenntnisse!

https://www.nzz.ch/zuerich/verstehen-sie-zueritueuetsch-ld.153944

30.03.2017
NZZ

«Zürischnurre» gewinnt gegen Hochdeutsch»

Zürcher Gemeinderat von Adi Kälin Der Zürcher Gemeinderat hat sich am Mittwochabend, 29. März 2007 wieder einmal mit sich selber befasst und nach längerer Debatte beschlossen, die Sitzungen auch künftig in Mundart abzuhalten.

https://www.nzz.ch/zuerich/kein-hochdeutsch-im-gemeinderat-die-zuerischnurre-setzt-sich-durch-ld.154297

29.03.2017
NZZ

«Der Baselbieter Dominik Muheim hat alles auf den Kopf gestellt»

Poetry Slam – Schweizer Meisterschaften Der Baselbieter Dominik Muheim hat alles auf den Kopf gestellt von Corina Gall — Nordwestschweiz Die Schweizermeisterschaften im Peoetry Slam lieferten Poesie und Witz auf hohem Niveau. Im Team (mit Sven Hirsbrunner) und im Einzel-Wettbewerb konnte der Baselbieter Dominik Muheim das Publikum am meisten überzeugen. Weitere Links beachten

http://www.solothurnerzeitung.ch/kultur/buch-buehne-kunst/der-baselbieter-dominik-muheim-hat-alles-auf-den-kopf-gestellt-131157829

27.03.2017
Nordwestschweiz/Solothurner Zeitung

«Boxen in Kunos Schatten»

Starker Generationenwechsel im Berner Mundartrock – aber Züri West sind immer noch die Platzhirsche.

http://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/dny/boxen-in-kunos-schatten/story/28931378

17.03.2017
Tagesanzeiger

«Rübis und stübis»

Auf den Spuren eines Dialekt-Fossils «Rübis und stübis» von Urs Bühler Zu Neudeutsch mag es Wendungen wie «From nose to tail» geben, doch der Dialekt hat für Situationen, in denen alles aufgegessen wird, eine weit charmantere Wortfolge parat: «Rübis und stübis».

https://www.nzz.ch/gesellschaft/lebensart/genuss/ruebis-und-stuebis-1.18710064

12.03.2017
NZZ

Im Labyrinth der Sprache

Ariane von Graffenried pendelt in ihrem Buch «Babylon Park» lustvoll zwischen «Bärndütsch» und anderen Sprachen. «Dr Dialäkt ligt im Spitaubett u muderet vor sech häre.» So beginnt eine der Kurzgeschichten der Berner Autorin und Theaterwissenschafterin Ariane von Graffenried. Doch eigentlich gibt es für den Dialekt keinen Grund zur Klage, denn bei Poeten und Publikum ist er beliebter denn je. Verlage und Festivalveranstalter widmen sich der Mundart und den Spoken-Word-Künstlern. Die 38-jährige Ariane von Graffenried ist eine von ihnen. Ihre Texte ergeben in Kombination mit der Geräusch- und Musikkulisse von Robert Aeberhard, mit dem sie im Duo «Fitzgerald & Rimini» zu hören ist, ein Klangkunstwerk – durchdrungen von Poesie, Schalk und Experimentierlust. Eine eigene Stimme Mit ihrem neuen Buch verlässt sich die Dichterin nun ganz auf das geschriebene Wort. Die Buchvernissage (siehe Link) ist am 7. März 2007 in Bern.

http://www.solothurnerzeitung.ch/kultur/buch-buehne-kunst/sprachenlabyrinth-diese-autorin-pendelt-zwischen-baernduetsch-englisch-und-albanisch-131077916

06.03.2017
Nordwestschweiz/Solothurner Zeitung

Ein Lob auf die Helvetismen

Neulich will ich speditiv etwas Schüblig und Wirz für ein heimelig-urchiges Nachtessen besorgen. Ich schleppe mich, verletzungshalber hinkend, zum Kassier, strecke ihm etwelche Fünfliber hin. Doch wie ich das allfällige Retourgeld heische, wirft er mir rüffelnde Blicke zu, bis mir wind und weh wird. Wie viele Helvetismen stecken in diesen drei Sätzen versteckt? Ein Plädoyer für den selbstbewussten Gebrauch der Helvetismen, die der Duden zulässt. Bei seinem Schweizer Ausschuss darf man übrigens Vorschläge für aufzunehmende Wörter einreichen, zur wohlwollenden Prüfung (duden(at)sprachverein.ch) https://duckduckgo.com/?q=Duden%20Helvetismen

https://www.nzz.ch/meinung/vorzuege-einheimischer-sprachkost-sprache-bunt-wie-sommervoegel-ld.148092

01.03.2017
NZZ

Annie Heger bringt Plattdeutsch ins Theater am Küchengarten

Annie Heger ist am Sonntag, 26. März, mit ihrem plattdeutschen Soloprogramm "Watt'n Skandal" im Theater am Küchengarten in Hannover zu sehen. Im Interview erklärt die 33-Jährige wie schwierig Plattdeutsch ist ...

http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Annie-Heger-bringt-Plattdeutsch-ins-Theater-am-Kuechengarten

01.03.2017
Hannoversche Allgemeine

Was ist noch Helvetismus, was jedoch Dialekt?

In der Schweiz sprechen wir Mundart und schreiben auf Hochdeutsch, pardon Schriftdeutsch. Dabei sind Helvetismen akzeptiert, Dialektwörter allerdings nicht. Laura Gehrig hat das Thema aufgeworfen, wo da der Unterschied liegt. Laura Gehrig, 23.02.2017, 12:42: Die hohe Zahl der Kommentare zeigt, dass sie in ein Wespennest gestochen hat:

http://www.tilllate.com/de/mobile/story/helvetismen-und-mundart?ref=20min-story&xing_share=news#1

23.02.2017
tillate.com

Hochdeutsch ein Kunstprodukt: Süddeutsche Dialekt-Variationen können Auswärtige nicht beurteilen

Sprachforscher Klausmann: Wirtschaftlicher Erfolg wichtig für Sprachstabilität - "Dialekt geht nicht mit sozialer Abstufung gleich"

http://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-Suedwest-Hochdeutsch-ein-Kunstprodukt-Sueddeutsche-Dialekt-Variationen-koennen-Auswaertige-nicht-beurte-_arid,256559.html

21.02.2017
rnz.de (Rhein-Neckar-Zeitung)

Sprache: Idiotikon & Idioticon – nicht für Idioten

Daniel Goldstein / Gut Ding hat Weile: Das «Schweizerische Idiotikon» ist nach 135 Jahren bei Z angelangt, ein «Baselisches Idiotikon» nach 250 Jahren gedruckt.

http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Sprachlupe-Woerterbuecher-Dialekt-Deutschschweiz-Basel

18.02.2017
infosperber.ch

Eine Stadt ist eine Statt ist ein Stad – oder?

Viele Schreibweisen und Bedeutungen eines häufigen Bestandteils von Flurnamen – an Beispielen generell und aus der Region Olten

http://www.mundartforum.ch/fileadmin/images/Allgemein/Zeitungsartikel/2016-12-12-Soloturner_Zeitung-_Eine_Stadt_ist_eine....jpg

12.12.2016
Solothurner Zeitung

Jubiläumssendung «25 Jahre Schnabelweid»

Seit 25 Jahren berichtet Radio SRF1 in der Mundartsendung «Schnabelweid» über die lebendige Mundartkultur der Schweiz. Unter dem Motto «Gegensätze entdecken» kommen in der Jubiläumssendung Gäste aus verschiedenen Welten miteinander ins Gespräch. «Rede wie eim dr Schnabu gwachse isch» Von der Älplerin bis zum Rapper, von der Slammerin bis zum Wissenschaftler, Alt und Jung sowieso. In einer zweistündigen Livesendung mit Wort und Musik zeigt sich die ganze Vielfalt, die unter dem Begriff «Mundartkultur» jede Woche in der «Schnabelweid» zu hören ist. «Gegensätze entdecken» im Papiersaal in der Sihlcity Der Mundartrapper «LCOne» diskutiert mit der Sprachforscherin Helen Christen über die wichtige Rolle des Fluchens und Schimpfens im Rap. Der Berner Mundartautor Pedro Lenz und der frühere Schnabelweid-Redaktor Christian Schmid diskutieren über Sinn und Unsinn einer Mundartsendung am Radio. Weitere Performances und Gespräche kommen von den Autorinnen und Autoren Matto Kämpf (Berndeutsch), Patti Basler (Aargauerdeutsch), Margrith Ladner-Frei (Prättigauer Dialekt) und Pierre Kretz (Elsässerdeutsch). Sprachsituation in der Schweiz Der Berner Autor Beat Sterchi diskutiert im Gespräch mit dem Idiotikon-Chefredaktor Hans-Peter Schifferle Fragen zu seinem Buch «Mut zur Mündigkeit», in dem er die Sprachsituation in der Schweiz kritisch darstellt. Die jetzigen Schnabelweid-Redaktoren Markus Gasser und Christian Schmutz schliesslich erklären live vor Ort Fragen der Gäste zu Mundartwörtern und Namen. Musik macht die Band «Alpin Project», ein spannendes Fusion-Projekt zwischen Schweizer Volksmusik und den elektronischen Klängen eines DJs. Moderation: Sonja Hasler, Redaktion: Markus Gasser

https://www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/jubilaeumssendung-25-jahre-schnabelweid

01.12.2016
Radio srf 1, Schnabelweid

Sprachforscher fordert: „Bairisch muss in Charta der Minderheitensprachen“

Der Augsburger Sprachwissenschaftler Prof. Werner König fordert ein Gesetz, um Bairisch zu retten. Dazu ein Interview mit Horst Münzinger, Vorsitzender des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte.

https://www.merkur.de/bayern/sprachforscher-fordert-bairisch-muss-charta-minderheitensprachen-6715370.html

03.09.2016
Merkur.de (Münchner Merkur)

Einstein: Bitschgi, Gröibschi, Güürbsi: Wie wichtig sind (uns) Dialekte?

SRF - Einstein - Sendung vom Donnerstag, 25. August 2016, 21:00 Uhr Bitschgi, Gröibschi, Güürbsi: Wie wichtig sind (uns) Dialekte?

http://www.srf.ch/sendungen/einstein/bitschgi-groeibschi-gueuerbsi-wie-wichtig-sind-uns-dialekte

28.08.2016
TV Sendung

Bitschgi, Gröibschi, Güürbsi: Wie wichtig sind (uns) Dialekte?

Wo sagt man wie? Von unterschiedlichen Dialektwörtern zur unterschiedlichen Beliebtheit der Dialekte

http://www.srf.ch/sendungen/einstein/bitschgi-groeibschi-gueuerbsi-wie-wichtig-sind-uns-dialekte

25.08.2016
srf; einstein

Remo Zumstein ist Poetry-Slam-Meister

An der Schweizermeisterschaft im Poetry Slam vom 17.-19. März setzte sich im Einzelwettbewerb Remo Zumstein gegen 39 Künstlerinnen und Künstler durch. Auch in den Kategorien U20 und Team wurden Meistertitel vergeben.

http://bazonline.ch/kultur/diverses/remo-zumstein-ist-poetryslammeister/story/31071368

21.03.2016
Basler Zeitung

Eminem rappt Züritüütsch

Im witzigen Clip, der für das Zürcher Impro Festival wirbt, reimt Eminem in Winterthurer Dialekt und der Schiri-DJ redet kräftig ostschweizerisch.

http://www.20min.ch/community/viral/story/30719657

15.03.2016
20 Minuten

Die neuen Youtube-Stars sprechen Mundart

Schweizerdeutsch ist auf Youtube angesagter denn je: Iris Reeves, AskSwitzerland, Hipster Gnogg und Eileen Fischer erobern die Videoplattform.

http://ch.tilllate.com/de/story/youtube-mundart

04.03.2016
Tilllate (20 Minuten)

Wenn der Computer Schweizerdeutsch versteht

Siri, Google Now und Cortana sind toll. Leider verstehen sie kein Schweizerdeutsch. Das Zürcher Unternehmen Spitch will das ändern. Dessen System beherrscht schon einen Schweizer Dialekt.

http://www.it-markt.ch/de-CH/News/2015/11/26/Wenn-das-Smartphone-Schweizerdeutsch-versteht.aspx

26.11.2015
IT Markt

Die Technik versteht jetzt Schweizerdeutsch

Die Spracherkennung der Firma Spitch versteht als erste Schweizerdeutsch. Bisher kann man aber nur Züritüütsch mit dem PC plappern.

http://www.20min.ch/digital/news/story/Die-Technik-versteht-jetzt-Schweizerdeutsch-11708663

26.11.2015
20 Minuten

Eine Software, die Schweizerdeutsch versteht

Die schweizerisch-russische Firma Spitch will Computern das beibringen, was man bei den bekannten Spracherkennungsprogrammen vermisst: Schweizerdeutsch. Bisher sind dem Verständnis aber noch Grenzen gesetzt.

http://www.nzz.ch/eine-software-die-schweizerdeutsch-versteht-ld.3286

26.11.2015
NZZ

Schweizerdeutsch ist nicht minderwertig

Die zunehmende Verwendung des Dialekts zeige, wie sehr das Informelle auf dem Vormarsch sei, sagt die Linguistikprofessorin Helen Christen.

http://www.nzz.ch/schweiz/schweizerdeutsch-ist-nicht-minderwertig-1.18352630

29.07.2015
NZZ

«Unsere Dialekte werden nicht aussterben»

Mundart ist im Trend – auch auf Radio SRF 1. Die Stimme dazu ist SRF-Mundartexperte Markus Gasser. Der 49-jährige Sprachwissenschaftler spricht über seine liebsten Dialektwörter und erklärt, warum unsere Dialekte trotz Globalisierung und Smartphone nicht vom Aussterben bedroht sind.

http://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/unsere-dialekte-werden-nicht-aussterben

29.04.2015
Radio srf

Mundart erforschen

Im Mittelalter kam Mundart gegen das Latein auf, in der Gegenwart verdrängt Mundart auf vielen Gebieten die Standardsprache. Ruedi Imbach ist Spezialist für Volkssprachen im Mittelalter, Helen Christen erforscht die aktuellen Veränderungen der Schweizer Mundarten und Adrian Leemann hat die Dialäkt Äpp entwickelt, an der sich jeder als Forscher in eigener Sprache betätigen kann.

http://www.srf.ch/sendungen/hoerpunkt/mundart-erforschen

02.09.2014
Radio srf 2, Kultur, Hörpunkt

Warum wir fluchen – und wieso so gerne

In der Öffentlichkeit ist es verpönt und doch fluchen wir immer mal wieder. Und das weltweit. In der Sendung «Treffpunkt» erklärt der Malediktologe Roland Ris, warum wir fluchen, woher die Fluchwörter kommen, die wir brauchen und wie in anderen Kulturen geflucht wird.

http://www.srf.ch/sendungen/puls/psyche/warum-wir-fluchen-und-wieso-so-gerne

29.01.2014
srf Puls (Audio)